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Alles Gute kommt von Oben

Ende 2015 entschloss sich MÜLLER-STEINAG für den Bau einer grossen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Elementwerkhallen in Rickenbach LU. Nach einem strengen Evaluationsverfahren vergab das Projektteam den Auftrag an die CKW Conex AG.

Alles Gute kommt von Oben
Alles Gute kommt von Oben
Alles Gute kommt von Oben

Bereits Ende März 2016 leistete die Photovoltaikanlage einen Energie­betrag für 140 Einfamilienhäuser. Das entspricht einer jährlichen Produktion von 720 000 kWh. Damit ist die Anlage eine der grössten der Zentralschweiz. Möglich waren die schnelle Entscheidung zum Bau und die prompte Realisation nur, weil das Management und sämtliche Beteiligten von MÜLLER-STEINAG voll und ganz hinter dem Projekt standen.

Geld sparen – Umwelt schonen
Die Betonproduktion ist ein energieintensives Business wie alle Bereiche im Industriesektor, die Material herstellen und verarbeiten. Unter anderem deshalb ist es der MÜLLER-STEINAG ein grosses Anliegen, ihren CO²-Fuss­abdruck zu reduzieren. Umso schöner, wenn das Unternehmen dabei noch Geld sparen kann. Die Photovoltaikanlage liefert nämlich auf einer Fläche von über 5600 m² Strom von der Sonne – und das zum Nulltarif.

Helikopter vs. Kran
140 Paletten mit Modulen mussten auf dem Areal zwischengelagert werden. Beim Transport auf das Dach entschied sich das Projektteam für einen Helikoptereinsatz, weil eine Verteilung der Paletten mit einem Kran zu aufwendig gewesen wäre. Fast täglich befassten sich die Beteiligten mit dem Wetterbericht, weil ein Helikoptereinsatz nur bei guter Witterung möglich ist. Als es dann soweit war, wurden die Module und Befestigungsschienen im Minutentakt auf das Dach geflogen. Die Montage der Paneele dauerte zwei Monate. Dabei wurden den Mitarbeitern die Dimensionen ihres neuen Kraftwerks so richtig bewusst.

Das eigene Kraftwerk
Die drei Zentralwechselrichter wurden im Untergeschoss des Elementwerks, wo sich auch die Trafostation befindet, eingebaut. Mit dem Einbau von zwei Klimageräten wird nun eine ausreichende Kühlung gewähr­leistet und die Abwärme der Anlage kann im Winter in die Betonanlage des Elementwerks eingeblasen werden. Der erzeugte Strom wird auf dem Betriebsareal im Bohler verbraucht und ein allfälliger Überschuss wird ins Netz der CKW eingespeist.

Mit sonnigem Gemüt voran
Mit dieser Investition in die Zukunft möchte die MÜLLER-STEINAG ­zeigen, dass es ihr mit der nachhaltigen Energienutzung ernst ist und es sich lohnt, dafür die Sonnenkraft zu nutzen.

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